Ein Klebeverfahren zum Bau von Fertighäusern aus Holz haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung in Braunschweig gemeinsam mit Kollegen der TU Braunschweig entwickelt: ein Klebeband, das sehr schnell aushärtet und die Elemente zuverlässig miteinander verbindet. Es besteht aus einem Metallstreifen, der beidseitig mit Klebstoff beschichtet ist. Um etwa zwei Holzleisten zu verbinden, positioniert man das Band und setzt das Metall unter Strom. Das Band erwärmt sich, der Klebstoff schmilzt und verbindet sich mit Metall und Holz. Nach einer Minute ist der Klebstoff hart. Wenn man die Fertigteile klebt, lassen sie sich viel flexibler gestalten als bisher. Das Bauen mit Klebstoff war bislang uneffektiv, weil das Aushärten zu lange dauerte.





