Mobile Multimedia-Welten ohne Kompromisse – das verspricht JVC mit seinem Mini-Notebook MP-XP 3210. Keine Kompromisse kannte der japanische Hersteller zumindest bei Gewicht und Größe: Das Gerät ist ein echtes Leichtgewicht – mit seinen 880 Gramm im DIN-A5-Format.
Nach dem Anschalten strahlt den Nutzer ein klarer und farbenfroher TFT-Bildschirm an. Mit 1024 mal 600 Pixeln bietet er trotz seiner kleinen Abmessung – die Bildschirmdiagonale beträgt nur 8,9 Zoll – eine recht gute Auflösung. Das integrierte Modem, der Telefon- und Netzwerkanschluss sowie Internet-Explorer und Qutlook-Express verbinden mit der weiten Welt. Für Unterhaltung während kurzer Arbeitspausen ist auch gesorgt: Das Mini-Notebook bietet elf vorinstallierte Spiele. Der Saft des eingebauten Lithium-Ionen-Akkus geht dabei nach etwa drei bis vier Stunden zur Neige. Wem dies nicht reicht, für den hat JVC mit einem Zusatz-Akku vorgesorgt, der einfach in das Notebook gesteckt wird. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der in der Mitte der kleinen, engen Tastatur platzierte Trackstick, der als Maus-Ersatz dient. Doch man entwickelt rasch ein Gefühl dafür. Auch sonst ist das Gerät trotz seiner geringen Größe gut zu handhaben.
Seine Rechenleistung ist guter Durchschnitt. Auch rechenintensive Prozesse verarbeitet das MP-XP 3210 sehr zügig. Die 20 Gigabyte große Festplatte bietet genügend Platz für Anwendungen und Daten – etwa für Bilder und Filme. Mit der mitgelieferten Software Pixela Image Mixer kann man diese im Nu bearbeiten. Wer seine Daten kabellos übertragen möchte, findet an dem Notebook einen Steckplatz für ein WLAN-Funkmodul.
Besonders für Geschäftsreisende nützlich ist die Möglichkeit, sich unterwegs in eine Video-Telefonkonferenz einzuschalten.
Bisher war JVC vor allem als Hersteller von Audio- und Videoprodukten bekannt. Mit den Mini-Notebooks MP-XP 7210 und 3210 wagt sich das Unternehmen nun auf den Markt für mobile Computer. Die beiden Geräte unterscheiden sich vor allem im eingebauten Prozessor, der Festplatte und dem Betriebssystem. So rechnet im 7210 ein Intel Pentium III-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 800 Megahertz, der kleinere Bruder 3210 besitzt einen Intel Celeron-Prozessor, der mit 650 Megahertz getaktet ist. An Speicherplatz bietet die Festplatte 30 Gigabyte beim 7210, aber nur 20 Gigabyte beim 3210. Als Betriebssystem werkelt in beiden Rechnern Windows XP. Während aber JVC dem 7210 die Professional-Version spendiert hat, muss dem Nutzer des 3210 die Home Edition genügen. Mit ihren 880 Gramm sind beide Geräte die derzeit leichtesten Notebooks auf dem deutschen Markt – vergleichbar nur mit dem Toughbook CF-R1 von Panasonic und dem VaioC1-MGP von Sony, deren Gewicht auch unter der Kilogramm-Marke liegt. Die Preise der Geräte mit Grundausstattung: 2199 Euro für das MP-XP 7210 und 1849 Euro für das MP-XP 3210.
Sandra Murr





