Diese Entwicklung sei vor allem bei Reinigungsprozessen in der Industrie, etwa bei der Entfettung von Metallen, von großer Bedeutung. Durch die Anwendung könnten die Kosten erheblich gesenkt werden, ohne die Umwelt zu belasten: Das Polymer sei biologisch abbaubar. Zur Zeit werde das neue Waschmittel noch nicht in großen Mengen hergestellt.
Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben ein Hochleistungs-Waschmittel mit der fünffachen Kraft herkömmlicher Mittel entwickelt. Ein neuer Zusatzstoff mache Fette und Öle leichter wasserlöslich, teilte das Forschungszentrum Jülich am Montag mit. Dadurch brauche man beim Spülen oder beim Entfetten in der Metall- oder Textilindustrie nur ein Fünftel der Menge herkömmlicher Waschmittel.
Der neu entwickelte Zusatzstoff sei ein Kunststoff. Dieses “Polymer” glätte die Oberfläche von Fetten und Ölen. Dadurch können sie von den “Reinigungskräften” im Waschmittel, den Tensiden, leichter in Wasser gelöst werden können, erklärte Chemiker Jürgen Allgaier. Die Effizienz steige um das Fünffache, der Verbrauch sinke auf 20 Prozent.
dpa





