Internet of Things: Was beschreibt das ganz konkret?
Das Internet of Things (deutsch: Internet der Dinge) stellt eher eine Art Sammelbegriff dar. IoT bezeichnet daher vor allem den Zustand einer globalisierten Infrastruktur, der virtuelle und physische Objekte miteinander vernetzt. Es entsteht dadurch ein Netzwerk, welches unabhängig von der Zeit und dem Ort agieren kann. Es entstehen neue Beziehungen zwischen verschiedenen Systemen sowie dem Menschen mit dem System. Gleichzeitig findet auch eine Neubewertung der Beziehung zwischen Mensch und Maschine statt.
Der Begriff Internet of Things wurde erstmalig Ende der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts verwendet. Dabei spielten Vernetzungen dieser Art bereits vorher eine Rolle. Allerdings waren diese eher lokal begrenzt. IoT verändert Leben, Arbeit, Industrie, Unternehmensprozesse sowie ganze Gesellschaften nachhaltig. Hinzu kommt, dass die Künstliche Intelligenz einen immer größeren Stellenwert bei IoT einnimmt. Nicht mehr der der Mensch steuert das System, sondern die KI innerhalb des Systems. Dies wird unter anderem notwendig, da der Mensch selbst nicht mehr in der Lage sein wird, die riesigen Datenmengen zu verarbeiten beziehungsweise zu beherrschen. Damit geht eine Art Kontrollverlust einher, der durchaus kritisch bewertet werden kann.
Künstliche Intelligenz: Macht sie den Menschen willenlos?
Ohne Künstliche Intelligenz kein Internet of Things. Die KI ist dabei in der Lage, menschliche Entscheidungsstrukturen nicht nur nachzubilden, sondern diese auch selbst weiterzuentwickeln. Seit vielen Jahrzehnten gibt es daher auch teils sehr dystopische Vorstellungen, was den Einsatz der KI betrifft. Gute Beispiele hierfür sind sicherlich Filme wie „Blade Runner“, „Odyssee im Weltraum“ oder die „Terminator“-Reihe. Auch die Literatur greift das Thema in den letzten 100 Jahren verstärkt auf. Weltberühmt ist unter anderem der Roman „I, Robot“ (1950) von Isaac Asimov. Faszination und Angst liegen bei den Themen IoT und KI daher eng beieinander. Dies mag einer der Gründe sein, weshalb sich auch die Kunst und Kultur stark mit diesen Themen befasst.
IoT und Industrie: Optimierung der Prozesse 4.0
Das Internet of Things revolutioniert die Industrie und die dort stattfindenden Prozesse nachhaltig. Deshalb spricht man auch von der Industrie 4.0. Hauptmerkmal ist dabei, dass die industrielle Produktion weitestgehend digitalisiert und miteinander vernetzt ist. Die sogenannte vierte industrielle Revolution stellt, wie die vorherigen drei Epochen, eine gravierende Veränderung für das System Mensch-Maschine dar. Die Industrie 4.0 ist dabei von folgenden Organisationsmerkmalen gekennzeichnet:





