Ein Frühwarnsystem soll Piloten helfen, Asche-Wolken von Vulkanen auszuweichen. Zusammen mit dem australischen Unternehmen Integrated Avionic Systems möchte CSIRO ein entsprechendes Gerät auf den Markt bringen.
Das australische Forschungsinstitut CSIRO hat einen Prototypen eines Frühwarnsystems entwickelt, der Piloten fünf bis zehn Minuten vor Erreichen einer Asche-Wolke warnt. Diese Zeitspanne reiche aus um die Flugbahn sicher zu ändern. Neben Asche-Wolken soll der Prototyp auch Turbulenzen und Scherwinde erkennen.
Vulkanische Asche-Wolken setzen sich aus feinen mineralischen Stäuben zusammen, die bei Vulkanausbrüchen mehrere Kilometer in den Himmel aufsteigen. In den letzten 30 Jahren sind mehr als 90 Düsen getriebene Flugzeuge auf Asche-Wolken gestoßen. Für herkömmliche Radargeräte sind diese Stäube fast unsichtbar, doch führen sie an Flugzeugen zu teuren Schäden: Fenster zerkratzen, Schutzschichten werden abgerieben, es kommt sogar zum Ausfall von Triebwerken. Problematisch seien besonders Flüge über Regionen mit aktiven Vulkanen, wie Japan, Südostasien und Neuseeland.
Mathias Knaak





