Alles gute Gründe, um den Gebäudebetrieb energieeffizienter zu machen. Dabei reicht der Ausbau regenerativer Energieträger allerdings allein nicht aus. Vielmehr bilden Energie- sowie Flächeneffizienz und moderne Gebäude-Technik die Schlüssel für klimaneutrale Objekte. Um diese Entwicklung zu flankieren, hat der Gesetzgeber auf Bundes- und Europaebene ein umfassendes Regelwerk installiert: Energieeffizienzgesetz, EU-Gebäuderichtlinie, Gebäudeenergiegesetz oder EU-Energieeffizienzrichtlinie sind ausgewählte Maßnahmen unter vielen.
Wie strategische Energieeffizienz bei Industrieimmobilien geht, zeigt die Zusammenarbeit zwischen dem Industrieunternehmen Danfoss und dem Gebäudetechnik-Unternehmen Caverion am Standort von Danfoss in Flensburg.
Caverion baut Reinraum für Semikron Danfoss
Die energetischen Ertüchtigungen von Gebäuden sind bei weitem keine Selbstläufer. Den ersten Schritt bildet dabei eine strukturierte Bestandsaufnahme der Energieverbräuche und deren Zähleinrichtungen.
Bevor diese Punkte ungeklärt bleiben, können sich Gebäudetechniker und Energie-Spezialisten nicht an ihr Werk machen.
Nachdem Energieingenieure ein Profil des Gebäudes erstellt haben, müssen mehreren Maßnahmen für einen energieeffizienten Gebäudebetrieb umgesetzt werden. Dazu gehören vor allem eine angepasste Regelungstechnik und Hydraulik, eine bedarfsgerechte Steuerung sowie die Installation von Messtechnik. Außerdem empfehlen sich moderne Gebäudeleittechniken und ein digitales Energiemonitoring.
So kann nicht nur eingesehen werden, wie viel Energie durch welche Maßnahmen eingespart wird. Auch machen erst jetzt eine Schätzung der Kosten und deren Amortisation Sinn, die mit einem Ausbau der regenerativen Energieträger verbunden sind.
Die Herausforderungen bei gewerblichen Immobilien liegen dabei trotzdem im Detail. Es gibt nicht die einzelne, allein zum Ziel führende Maßnahme. Energieeffizienz gerade im Bestand besteht vielmehr aus einer Vielzahl einzelner Schritte, die aufeinander abgestimmt sein müssen.







