Auf den japanischen Ryukyu-Inseln zeugen archäologische Funde davon, dass hier schon vor mindestens 30.000 Jahren Menschen lebten. Erhalten sind unter anderem menschliche Knochen, Steinwerkzeuge und Jagdwaffen. Doch diese Artefakte liefern keine Erklärung dafür, wie die Steinzeitmenschen die Inseln erreichen konnten. „Diese Frage ist von besonderem Interesse, weil die umgebenden Gewässer an dieser Stelle eine besondere Herausforderung darstellen“, erklärt ein Team um Yousuke Kaifu von der Universität Tokyo in Japan. Denn hier fließt der Kuroshio, eine der stärksten Meeresströmungen der Welt, mit einer Strömungsgeschwindigkeit von mehr als einem Meter pro Sekunde.





