von JAN BERNDORFF
Die Windenergiebranche steckt in einem Dilemma. Sie soll ein wichtiger Eckpfeiler der Energiewende sein und klimaschonend „grünen“ Strom produzieren – als Ersatz für elektrischen Strom aus fossilen Quellen wie Kohle und Erdgas. Doch dafür müssten die Windenergieanlagen nicht nur deutlich an Zahl zunehmen, sondern auch noch höher werden, als sie ohnehin schon sind. Denn je höher über dem Erdboden, desto stetiger und kräftiger weht der Wind und desto größer ist damit die Energieausbeute . So sind bei neuen Windkraftanlagen inzwischen Nabenhöhen von weit über 130 Metern üblich geworden, manche Hersteller entwickeln sogar bereits Anlagen mit 200 Meter Nabenhöhe oder noch mehr.





