Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat weltweit die Menschen erschreckt. Den Goldpreis jedoch hat sie immens beflügelt. Wer schlechte Zeiten überstehen will, setzt auf Gold – seit jeher. Die Inka hielten das gelbe Metall für den Schweiß der Götter, die alten Ägypter sahen darin göttliches Fleisch. Die Mächtigen aller Kulturen häuften möglichst viel goldene Preziosen an – heute eine Verlockung für Schatzsucher, die mit Metallspürgeräten nach den Kostbarkeiten graben oder tauchen. Was macht das Edelmetall so anziehend? bild der wissenschaft geht dieser Frage auf den Grund – und verrät, weshalb Gold auch in Zukunft höchst begehrt sein wird: Ohne Gold läuft in der Nanotechnologie fast nichts mehr. Bei der Entwicklung von Biosensoren oder neuen Materialien für Leuchtdioden und Solarzellen – überall ist Gold im Spiel.
EXOTISCHE WELTEN
Astronomen finden immer mehr Planeten bei anderen Sternen. Jetzt haben sie sogar den schwachen Schein von mancher dieser fremden Welten erhascht. Und es ist ihnen gelungen, Atmosphäre und inneren Aufbau von einigen zu analysieren. Dabei reißen die Überraschungen nicht ab. Die über 450 bislang bekannten Exoplaneten sind ausgesprochen eigenartig.
BRODELN IM GLOBUS
Das Erdmagnetfeld ist in Wallung. Der magnetische Nordpol hetzt derzeit mit 50 Kilometern pro Jahr durch die kanadische Arktis in Richtung Sibirien. Die Forscher können bislang nur rätseln, warum. Es muss an den komplexen Strömungen im äußeren Erdkern liegen, wo eine glühend heiße Schmelze aus Eisen und Nickel zirkuliert. bild der wissenschaft blickt für Sie tief ins Innere der Erde.
MEIN MECHANISCHES HERZ
bdw-Reporterin Susanne Donner war dabei, als einem jungen Berliner ein Kunstherz implantiert wurde. Der Operateur Roland Hetzer setzte zum 500. Mal einem Menschen das „ Incor-Herz-Unterstützungssystem” der Firma BerlinHeart ein. Jetzt hängt das Schicksal des Patienten an der Maschine – bis ein Spenderherz gefunden wird. Lesen Sie auch: Wie neue Kunstherzen dauerhaft Menschenherzen ersetzen sollen.
DER INNERE KOMPASS
„Zeig mal, wo deine linke Hand ist!” Beharrlich trichtern die Eltern unseres Kulturkreises ihren Kindern das Prinzip von links und rechts ein. Und doch tut sich noch mancher Erwachsene schwer damit. Forscher erkennen jetzt, warum: Jeder wird mit der vererbten Anlage geboren, sich an den Himmelsrichtungen zu orientieren – über einen inneren Kompass. Das aufgepfropfte Links-Rechts-System irritiert daher viele.





