von RALF BUTSCHER
Fest, flüssig und gasförmig: Das sind die drei Aggregatszustände von Stoffen, mit denen man es üblicherweise zu tun hat. Und je nachdem, welche äußeren Bedingungen herrschen, kann ein Zustand in den anderen übergehen. Ein gutes Beispiel dafür ist das flüssige Wasser, das unter normalem Luftdruck beim Abkühlen auf 0 Grad Celsius zu Eis gefriert und beim Erhitzen auf 100 Grad Celsius gasförmig wird – zu Dampf. Die Physiker sprechen bei einer solchen abrupten stofflichen Veränderung von einem Phasenübergang. Doch sie kennen auch Substanzen, bei denen keine einfache Unterscheidung zwischen fest, flüssig oder gasförmig möglich ist. Das gilt vor allem für Bedingungen, unter denen nicht die gewohnte klassische Physik, sondern die Quantenmechanik das Verhalten der Materie bestimmt.





