Wenn man die neue Handheld-Konsole DS lite von Nintendo mit ihrem Vorgänger DS vergleicht, schneidet sie deutlich besser ab: Der DS lite ist rund 60 Gramm leichter und etwa einen Zentimeter schmaler. Zugeklappt misst das Spielgerät lediglich 13 auf 7 auf 22 Zentimeter. Das glänzende – leider für Schmutz und Fingerabdrücke anfällige – Gehäuse verbirgt im Inneren zwei farbintensive LCD-Bildschirme mit je drei Zoll Diagonale.
Aufgeklappt spielt der untere Monitor die Rolle eines Touchscreens, der sich leicht mit einem seitlich integrierten Spezialstift oder einfach mit dem Finger bedienen lässt und sehr schnell reagiert. Die Erkennungsrate der eingegebenen Wörter und Zahlen ist sehr hoch, wie sich beim Testen mit dem Gedächtnistrainings-Spiel „Gehirn Jogging” herausstellte.
In ruhiger Umgebung kann der DS lite mit seiner neu integrierten Spracherkennung punkten. Sie ermöglicht es, manche Spiele per Spracheingabe statt über die Tasten zu steuern, was mehr Abwechslung ins Spiel bringt. Ein weiterer Pluspunkt: In traditioneller Nintendo-Manier lassen sich auch bei der neuen Konsole Spiele vom Vorgängermodell, dem Gameboy Advance, verwenden. Das für diese Spiele vorgesehene Einschubfach verbirgt sich hinter einer Abdeckung.
Wie sein Vorgänger verfügt auch der DS lite über ein WiFi-Sende- und Empfangsmodul, das es ermöglicht, sich mit anderen Spielern in bis zu 30 Meter Entfernung per Funk zu messen. Beim Testen fiel die enorme Akku-Leistung positiv auf. Durch eine vierstufige Helligkeitsregelung für das Display lässt sich die Akku-Lebensdauer bei niedrigster Stufe auf über 15 Stunden strecken. Bei maximaler Helligkeit ist schon nach etwas mehr als 6 Stunden Schluss. Doch dafür ist der Akku in knapp 3 Stunden wieder vollständig aufgeladen. Leider wird sein Ladezustand während des Spielens nur durch ein Lämpchen angezeigt, das einem nichts über die verbleibende Energie verrät. Ausgezeichnet ist dagegen der Klang: angenehm laut und klar. Erhältlich ist der Nintendo DS lite in den Farben schwarz, weiß und pink. Preis: knapp 150 Euro. Sandra Murr





