Leuchtdioden (LEDs) sind weit energieeffizienter als Glühbirnen. Die darin eingebauten Halbleiter wandeln Elektrizität aufgrund ihrer spezifischen Materialeigenschaften in Licht um. Daher haben LEDs die herkömmlichen Leuchtmittel inzwischen fast überall ersetzt. Die Dioden gibt es in allen Farben des sichtbaren Lichts, die beliebig kombiniert werden können. Unverzichtbar zur Erzeugung von weißem Mischlicht sind jedoch blaue LEDs. Diese wurden erst Anfang der 1990er Jahre entwickelt und brachten ihren Erfindern den Nobelpreis für Physik 2014 ein. „Tiefblaue LEDs sind das Herzstück der heutigen energieeffizienten Beleuchtungstechnologien“, erklärt Seniorautorin Jing Li von der Rutgers University in New Jersey.





