Fachleute unterscheiden zwischen oberflächennaher und tiefer Geothermie. Energie aus geringer Tiefe zu gewinnen, ist vieltausendfach bewährte Technik. Wer allerdings Strom gewinnen will, braucht Temperaturen über 100 Grad Celsius. In Vulkanregionen ist das kein Problem – seit Jahrzehnten wird auf Island und bei Larderello in der Toskana Elektrizität aus der Erde gewonnen. Doch in Deutschland muss man weit mehr als drei Kilometer in die Tiefe dringen, um das nötige Temperaturniveau zu erreichen. Bei dieser tiefen Geothermie unterscheidet man zwischen petrothermalen und hydrothermalen Anlagen. Beim hydrothermalen Ansatz enthält der Untergrund bereits Wasser, beim petrothermalen muss das Wasser zugeführt werden.





