Elektrischer Strom lässt sich nicht direkt speichern. Deshalb muss man seine Energie zunächst in eine andere Energieform umwandeln: etwa in Lage-, Bewegungs- oder chemische Energie.
· Um langsame Schwankungen von Stromangebot und -bedarf auszugleichen, setzt man heute meist auf Pumpspeicherkraftwerke. Bei Stromüberschuss wird Wasser von einem tiefer gelegenen in einen höheren See gepumpt. Um die Energie zurückzugewinnen, lässt man das Wasser wieder herabströmen – und eine Turbine antreiben.
· Eine Alternative dazu sind Druckluftspeicher, bei denen die überschüssige Energie Luft komprimiert. Die wird zum Beispiel in einem ausgehöhlten Salzstock eingeschlossen. Nachteil: Beim Komprimieren der Luft geht relativ viel Energie als Wärme verloren.
· Ein Schwungrad kann einen Stromüberschuss als Bewegungsenergie speichern. Dazu wird das Rad in schnelle Rotation versetzt. Vorteil: Die gespeicherte Energie lässt sich sehr rasch wieder entnehmen. Von Nachteil sind hohe Verluste durch Reibungswärme.
· Doppelschichtkondensatoren (Supercaps) bunkern die Energie in einem porösen Material, das elektrisch aufgeladen wird. Vorteil: eine hohe Leistungsfähigkeit. Solche Speicher werden testweise zum Beispiel in Straßenbahnen und Rennwagen eingesetzt.
· Auch Batterien wie die Akkus von Elektroautos sind elektrische Speicher. Beim Aufladen wird die elektrische Energie durch eine chemische Reaktion in chemische Energie umgewandelt. Beim Entladen entsteht daraus wieder elektrischer Strom.





