Röntgenlicht ist eine elektromagnetische Strahlung – und damit prinzipiell nichts anderes als Licht. Allerdings ist seine Wellenlänge mit 0,01 bis 10 Nanometern viel kürzer als die des sichtbares Lichts (zwischen 380 und 780 Nanometer). Daher steckt in Röntgenstrahlung auch viel mehr Energie. Erzeugen lässt sich Röntgenlicht, indem Elektronen stark beschleunigt beziehungsweise abgebremst werden – oder bei Übergängen von Elektronen zwischen verschiedenen Energieniveaus im Inneren eines Atoms. In einer Röntgenröhre, wo Elektronen aus einer Glühwendel austreten, beschleunigt werden und schließlich auf eine Metallplatte treffen, nutzt man beide Mechanismen.





