Zu den Schlüsselmethoden für eine tierversuchsfreie Zukunft zählen Wissenschaftler unisono die sogenannten Omiks. Die Nachsilbe stammt aus dem Griechischen und bedeutet „alles”. Sie steckt in Wortneuschöpfungen wie Genomik oder Proteomik. Egal um welche Omik es sich handelt, immer geht es darum, die Gesamtheit ähnlicher Stoffe zu einem bestimmten Zeitpunkt zu untersuchen. So ermittelt die Genomik die gesamten Gene einer Zelle. Analog erfasst die Proteomik den Proteinbestand, die Glykomik den Zuckerhaushalt und die Transkriptomik die Abschriften der Gene, die Gen- Informationen umsetzen. Die Funktionelle Genomik kombiniert verschiedene Omiks. Damit wollen Wissenschaftler herausfinden, welche Auswirkungen etwa eine Chemikalie auf einen Organismus hat: Welche Gene werden angeschaltet, welche Proteine erscheinen auf der Bildfläche, welche Stoffwechselprodukte verschwinden? Auch Krankheiten und die ihnen zugrunde liegenden Prozesse können damit recht genau studiert werden.





