Biotechnologie? Kein Interesse! Das war 1992 die allgemeine Reaktion”, erklärt Simon Moroney, Gründer der Münchner Bio-Tech-Firma Morphosys. “Keine Firma war bereit, Kapital in die neue Technologie zu investieren.” Ähnlich erging es dem Molekularbiologen Dr. Axel Ullrich vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München. Als er im selben Jahr seine Forschungsfirma Sugen gründen wollte, um neue Anti-Tumormittel zu entwickeln, stieß er in Deutschland bei den großen Pharmafirmen auf taube Ohren: Lediglich ein Unternehmen war bereit, 10000 Mark für die Laborausstattung zu spenden. Als Gegenleistung erwartete der Pharmariese, daß ihm sämtliche Vermarktungsrechte überlassen würden. Ullrich gründete daraufhin seine Firma in den USA.
Zu Beginn der neunziger Jahre gab es in Deutschland nur eine Handvoll Firmen, die biologische High-Tech betrieben. Ein Grund war die verhängnisvolle Verbindung von tiefsitzendem Mißtrauen in der Bevölkerung gegenüber der Gentechnik und mangelnder Risikofreude bei Forschern und Industrie.
Doch mit der Zurückhaltung hat es jetzt ein Ende. Die Biotechnologie boomt – auch in Deutschland. Immer mehr Jungwissenschaftler gründen eine eigene Firma. In den letzten beiden Jahren hat sich die Zahl der einschlägigen Firmen mehr als verdoppelt. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Schitag Ernst & Young betreiben in Deutschland inzwischen 173 kleine und mittlere Unternehmen mit etwa 4000 Mitarbeitern ausschließlich Biotechnologie. Allerdings: In den Vereinigten Staaten arbeiten bereits 140000 Menschen in über 1200 Betrieben in dieser Branche.
Die meisten Bio-Tech-Unternehmer versuchen, Medikamentenbestandteile nach den neuesten Erkenntnissen der Molekularbiologie maßzuschneidern. Am Anfang steht stets eine Idee. Es dauert dann freilich Jahre bis sich daraus ein vermarktungsfähiges Ergebnis entwikkelt. Um überhaupt dahin zu kommen, müssen die Unternehmer Mitarbeiter einstellen. Dabei produzieren die Mitarbeiter in den ersten Jahren fast nur Versuchsergebnisse. Geld für diese schwierige Anlaufphase zu bekommen, ist das zentrale Problem vieler Bio-Tech-Unternehmensgründer.
Klassische Finanzierungsmodelle greifen nicht. Denn über herkömmliche Kredite ist eine solche Firma nicht zu finanzieren. Wo die Mitarbeiter der Gegenwert sind für Kredite – und nicht Maschinen oder Grundstücke -, halten sich Banken vornehm zurück. Dabei sind die wissenschaftlichen Mitarbeiter alles andere als billig: Nicht selten verschlingen junge Bio-Tech-Firmen bereits in den ersten fünf Jahren 15 Millionen Mark und mehr. “Wer das mit Krediten finanzieren will, müßte diesen Schuldenberg bei einem Erfolg der Firma erst einmal abbezahlen, ehe er an sich als Unternehmer denken kann”, sagt Dr. Stefan Herr von der Heidelberg Innovation GmbH. “Und bei einer Pleite der Firma wäre der Chef auch am Ende.”
Deshalb müssen solche Firmen nach einem ganz anderen Modell auf die Beine gestellt werden. Das Modell kommt aus den USA und wird dort bereits seit Jahrzehnten erfolgreich umgesetzt. In Deutschland stößt es dagegen erst seit kurzem auf offene Ohren. Die Idee ist, Kapitalgeber zu finden, die auch für riskante Unternehmungen Geld zur Verfügung stellen. Erfolgreiche Geschäftsbeteiligungen werden dann wieder rasch veräußert.
Beispiel: Zwei Biologen gründen ein Unternehmen mit einem geschätzten Anfangswert von 100000 Mark. Beide Gründer steuern jeweils 25000 Mark bei und halten damit 50 Prozent der Firma. Die anderen 50 Prozent verkaufen sie an Risikokapital-Investoren, indem sie die Geldgeber überzeugen, daß ihr Forschungsunternehmen in fünf Jahren mindestens 20 Millionen Mark wert ist. Die Investoren zahlen daraufhin für den augenblicklich nur 50000 Mark teuren Anteil ein sogenanntes Aufgeld von mehreren Millionen Mark, das als Eigenkapital in die Firma fließt. Wenn das Unternehmen nach einigen Jahren tatsächlich Erfolg hat, wird es verkauft oder ein Teil wird an der Börse veräußert. Die Investoren erhalten dann entsprechend ihrer Firmenbeteiligung ihren Teil vom Erlös, im Beispiel also 50 Prozent. Geht die Firma pleite, verlieren die Kapitalgeber ihre Millionen – die Gründer jedoch nur ihr Grundkapitalvermögen von je 25000 Mark.
Fast 15 Milliarden Mark betrug das Risikokapital-Volumen der Anleger 1997. Nach Angaben der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), einer Anstalt des öffentlichen Rechts, steht aber noch weit mehr Kapital zur Verfügung. So sollen insgesamt bis zu 30 Milliarden Mark nur darauf warten, in erfolgversprechende Risikoprojekte investiert zu werden. Nicht nur deutsche Kapitalgeber interessieren sich für den hiesigen High-Tech-Markt. Auch ausländische Investoren reizt die deutsche Forschungslandschaft zusehends. Die Jungunternehmer können sich inzwischen ihre Partner aussuchen und für die Beteiligungen an ihrer Firma ein kräftiges Aufgeld verlangen. So kann eine Firmenbeteiligung mit einem Anfangswert von 25000 Mark heute schon leicht fünf Millionen Mark kosten.
Hinter den Risikokapitalgebern stekken Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Sie investieren Geld ihrer Kunden: Banken, Versicherungen, Industrie, Pensionsfonds, aber auch Privatpersonen. “Dabei wird das Risiko auf möglichst viele Schultern verteilt”, erklärt KfW-Berater Helmut von Glasenapp. Oft arbeiten auch mehrere Beteiligungsgesellschaften bei einer Unternehmensgründung mit. “Das ist ein weiterer Vorteil des Risikokapitals im Vergleich zum Kredit”, erklärt der Heidelberger Innovations-Experte Stefan Herr. “Mit diesen Beteiligungsgesellschaften holt man sich wirtschaftlich erfahrene Partner ins Boot, die das gleiche Interesse wie die Firmengründer haben. Sie wollen, daß die Firma Gewinn abwirft.”
Beratung brauchen Jungunternehmer gerade dann, wenn sie die wissenschaftlichen Institute verlassen haben. Denn die Forscher müssen sich auf einen Schlag auch mit Geschäftsplänen, Rechtsfragen, Steuerrecht, Marketing und Managementaufgaben beschäftigen. “Der Risikokapitalgeber begleitet die jungen Forscher in allen Stufen der Geschäftsentwicklung, von der Anschubfinanzierung bis zum Börsengang – schon aus eigenem Interesse”, preist Herr die Vorzüge seiner Branche und legt noch eins drauf: “Falls weiteres Geld gebraucht wird, vermittelt der Kapitalgeber Kontakte zur Großindustrie.
Die Beteiligungsgesellschaften sind aber keine wohltätigen Stiftungen, die Geld verschenken, sondern – so der Münchner Immunologie-Professor Gert Riethmüller – “richtige Kapitalisten, die Geld verdienen wollen”. Darum müssen die jungen Existenzgründer ihren Kapitalgebern nicht nur klarmachen, daß sie eine gute Idee und das wissenschaftliche Know-how zur Umsetzung haben, sondern auch ein solides wirtschaftliches Konzept vorlegen: Wie groß ist der Wettbewerbsvorsprung? Sind andere Teams womöglich bereits weiter? Gibt es schon Patente? Wie wird sich das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren entwickeln? Was wird es dann wert sein? Was ist das Ziel des Unternehmens, was ist das Kerngeschäft?
Die Konzentration auf das Kerngeschäft fällt Wissenschaftlern besonders schwer. “Forscher schweifen naturgemäß gerne ab”, meint Riethmüller. “Doch dafür haben Wirtschaftsexperten kein Verständnis.” Die Kapitalgeber sehen es darum sehr gerne, wenn sich die Jungunternehmer erfahrene Manager mit ins Team nehmen. Ebensogerne wissen sie hochkarätige Forscher im Aufsichtsrat oder im wissenschaftlichen Beirat der High-Tech-Firmen. Immer mehr Universitätsprofessoren unterstützen auf diese Weise ihre ehemaligen Schüler: Prof. Riethmüller sitzt im Aufsichtsrat von Micromet und im wissenschaftlichen Beirat von Morphosys. Beide Firmen suchen unter anderem nach neuen Antikörpern gegen Brustkrebs-Metastasen. Prof. Ernst Ludwig Winnacker – derzeit Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft – ist Vorsitzender des Aufsichtsrates bei Medigene. Dieses Unternehmen sucht nach Impfstoffen gegen Krebs und nach Medikamenten gegen die sogenannte Dilatierte Kardiomyopathie, eine fortschreitende Zerstörung des Herzgewebes. Die Erkrankung ist weltweit der häufigste Grund für eine Herztransplantation. Prof. Michael Strauss vom Max Delbrück Centrum in Berlin unterstützt die 1996 gegründete HepaVec. Das Ziel von Gründer Dr. Herbert Stadler: Krebszellen sollen sich selbst vernichten. Zu diesem Zweck entwickelt die Firma Methoden, den Tumorzellen die Selbstmordgene p12 und p53 gentechnisch einzupflanzen.
Bundesregierung und Bundesländer haben inzwischen großes Interesse an den neuen High-Tech-Firmen und fördern sie mit verschiedenen Programmen. Die öffentlichen Fördergelder werden als Zuschüsse gewährt, die nicht zurückgezahlt werden müssen, oder als stille Beteiligungen. In diesem Fall stellen Bund oder Land der Firma Geld zur Verfügung, ohne sich in die Geschäftsabläufe einzumischen. Falls das Unternehmen später erfolgreich an die Börse geht oder verkauft wird, erhält der Staat das Geld zurück.
Bei anderen Programmen, zum Beispiel beim “Beteiligungskapital für kleine Technologieunternehmen” – einem Projekt des Bundesforschungsministeriums -, will der Bund die Investitionsbereitschaft der Kapitalgeber erhöhen. Dazu übernimmt die Kreditanstalt für Wiederaufbau einen Teil des Investitionsrisikos und fungiert als Werkzeug der Bundesrepublik Deutschland. In den meisten Fällen gibt sie Darlehen an die Risikokapital-Gesellschaften, die diese Gelder als Eigenkapital in die neuen Unternehmen investieren.
Partnerschaften, die ein Jungunternehmen mit fremden Kapitalgebern eingeht, sind in der Regel zeitlich befristet. Sobald die jungen Firmen florieren, trennen sich die Risikokapitalgeber von ihnen. Naheliegend wäre der Verkauf an einen Pharmakonzern. Doch das geschieht nur selten. Das Interesse der Großen ist offenbar gering. Die meisten Kapitalgeber bringen die Jungunternehmen neuerdings an die Börse. Neuerdings deshalb, weil dieser Gang bis vor kurzem in Deutschland Großunternehmen vorbehalten war. Um Kapitalgeber zu Investitionen auch in kleinere Firmen zu ermuntern, wurde in Frankfurt der “Neue Markt” ins Leben gerufen – eine Börse für Unternehmen im Wert von etwa 10 bis 20 Millionen Mark. Inzwischen sind dort schon um die 40 Firmen gelistet. Dazu gehören die Qiagen AG – eine der erfolgreichsten deutschen Bio-Tech-Gründungen – ebenso wie das Telekommunikationsunternehmen Mobilcom. Die Chancen durch den “Neuen Markt” sind neben der staatlichen Investitionsförderung wohl der wichtigste Grund für den augenblicklichen Risikokapitalboom.
Auch wenn nur wenige der Neugründungen von den Großen der Branche aufgekauft werden, sind die Newcomer dennoch auf die Chemie- und Pharmakonzerne angewiesen. Denn die Kleinen brauchen die Großen als Kunden: Nur die Konzerne sind organisatorisch und finanziell in der Lage, ein marktreifes Medikament zu entwickeln und zu vermarkten. Gut 500 Millionen Mark kostet die Gesamtentwicklung eines einzigen Arzneimittels. Und gut 15 Jahre vergehen, ehe aus den ersten Arbeiten im Labor ein Medikament geworden ist.
“Die großen Pharma-Companys lieben die kleinen Forschungsfirmen”, sagt Dr. Markus Ewert, Molekularbiologe und Direktor bei Schwarz Pharma in Monheim. Sein Unternehmen leistet sich keine eigene Forschung, sondern kauft Ideen, Ergebnisse und Lizenzen in allen Stadien und entwickelt sie zu fertigen Medikamenten. Diese Auslagerung von Forschung wenden Pharmariesen wie Merck, Aventis Hoechst Marion Roussel oder Pfizer immer häufiger an. Sie machen bereits ein Viertel ihres Umsatzes durch zugekaufte Lizenzen.
Großunternehmen haben komplexe Entscheidungsstrukturen, die sie oft schwerfällig werden lassen. “Die kleinen Forschungsfirmen sind bei Forschung und Entwicklung produktiver”, sagt Ewert. “350 amerikanische Bio-Tech-Companys mit etwa dem gleichen Markt-wert wie Novartis (früher: Sandoz und Ciba Geigy) haben zur Zeit 145 Medikamente im letzten Stadium der klinischen Erprobung. Novartis hat nur 29.”
Die hohe Produktivität ist nicht der einzige Grund, warum sich die jungen Forschungsfirmen reger Nachfrage erfreuen. Die Konzerne lösen eigene Forschungskapazitäten mehr und mehr auf und vergeben Auftragsarbeiten an Jungunternehmen. Das spart Geld. Wenn deren Ergebnisse erfolgversprechend sind, steigen die Pharmafirmen selber ein. Ein Geschäft, das sich zu lohnen scheint: 1997 wurden 200 Aufträge im Gesamtwert von 4,5 Milliarden Dollar zwischen Bio-Tech-Firmen und den großen Pharmakonzernen abgeschlossen.
Im Augenblick boomt das Geschäft. Nicht nur Kapital zur Firmengründung ist da, sondern auch ein Markt. Viele Kapitalgeber wollen dabei sein und unterstützen riskante Firmengründungen. Experte Herr rechnet deshalb damit, daß es in einigen Jahren zur Ernüchterung kommt. “Jetzt ist der Zeitpunkt, eine Firma zu gründen. Es wird nie wieder so einfach und so günstig sein.”
Denn die meisten Firmen-Neugründungen dürften mehr oder weniger scheitern. Die Risikokapitalgeber gehen von einer Erfolgsquote von 2:6:2 aus. Das heißt: Zwei Firmen gehen pleite, alles Geld ist verloren. Sechs Gesellschaften kommen mit Ach und Krach über die Runden, die Anleger bekommen wenigstens ihr Geld zurück. Nur zwei Firmen werden echte High-Flyer und bringen reichlich Gewinn für Kapitalgeber und Firmengründer.
Hier gibt es Geld oder zumindest gute Ratschläge
Beratung und Kapitalvermittlung
Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW Palmengartenstr. 5-9 60325 Frankfurt am Main 069/7431-0 http://www.kfw.de
Anstalt des öffentlichen Rechts, kostenlose Beratung über Förderprogramme von Bund, Ländern und EU für Jungunternehmen, Hilfe bei Finanzierungsplanung.
Info Center Technologieförderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau Taubenstr. 10 Postfach 143 10104 Berlin 030/202 64 -316, Fax -192
Deutsche Ausgleichsbank (DtA) Ähnliches Angebot wie das der Kreditanstalt für Wiederaufbau http://www.dta.de
Hier gibt es auch einen “Eignungstest” für Existenzgründer. http://www.dta.de/cgi-bin/gruen-test.pl Praktische Tips im virtuellen Gründerzentrum der Deutschen Ausgleichsbank: http://www.gruenderzentrum.de/
Deutsches Eigenkapitalforum Internet-Forum der KfW und der Deutschen Börse AG zur Vermittlung von Risikokapital http://www.exchange.de/ekforum
Kreditanstalt für Wiederaufbau Abteilung KSa-Geschäftspolitik Postfach 11 11 41 60064 Frankfurt am Main 069/7431-35 36, Fax -3608
Heidelberg Innovation GmbH Im Neuenheimer Feld 515 69120 Heidelberg 0621/6468-0, Fax -64 http://www.hd-innovation.de
Managementgesellschaft zur Beratung und Bereitstellung von Risikokapital für Firmengründungen im Bereich Biotech/Life Sciences, vor allem im Rhein-Neckar-Dreieck.
Adressen weiterer Managementgesellschaften über die KfW oder die DtA.
Geld vom Staat
Das Bundesforschungsministerium fördert Jung- und High-Tech- Unternehmen (Tel. 0228/57-2003)
Exist Wettbewerb zur Existenzgründung aus Universitäten Bioregio Wettbewerb zur Gründung von Bio-Tech-Firmen Weiterhin gibt es Förderprogramme für High-Tech-Unternehmensgründungen in Ostdeutschland. Alle Bundesländer haben Förderprogramme für Unternehmensgründungen, Übersicht und Adressen bei der KfW.
desweiteren… Die Industrie- und Handelskammern veranstalten zusammen mit den Wirtschaftsjunioren jährlich über 300 Seminare für Existenzgründer. Ein Veranstaltungskalender kann gegen 10 Mark Schutzgebühr beim Deutschen Industrie- und Handelstag bezogen werden: Abteilung X, Postfach 1446, 53004 Bonn.
Tips von Firmengründern bekommt man über die Wirtschaftsjunioren 0228/104-0 oder den Bund Junger Unternehmer 0228/34 30-44
100 interessante Web-Adressen für Existenzgründer: Risikokapitalgesellschaften, Förderprogramme von Bund und Ländern, Tips für Gründer und mehr: href=”www.existenzgruender-netzwerk.de/infoboerse/top_100.htm
Beratung und Tips für wagemutige Frauen gibt es bei: Expertinnen-Beratungsnetz in Hamburg 040/29 10 26 European Woman’s Management Development Network 030/324 70 70 Frauen als Unternehmerinnen, Nürnberg 091 95/67 93 Spielerisch kann man sich mit der UnternehmensGründungsSimulation des Michelsberg Instituts für Unternehmensführung an seine eigene Firma heranarbeiten. Mit der Software lassen sich verschiedene Unternehmens- und Finanzierungsmodelle durchspielen. Diese erste Investition kostet 248 Mark (Tel. 0731/96 72 30). Für 50 Mark gibt es eine Demo-Version. Der Preis wird beim Kauf der Vollversion verrechnet. Technologieparks der Universitäten stellen universitätsnahe Büros und Labors mit günstigen Anfangsmieten zur Verfügung. Beratung über die Technologie- oder Wissenstransferbüros der Universitäten. Gründerstammtische zum Informationsaustausch und zur Beratung gibt es in mehreren Universitätsstädten. Information hierzu entweder über die Transferbüros der Universitäten, die Industrie- und Handelskammern oder die Fördereinrichtungen der Bundesländer. Liste bei der KfW.
Thomas Willke





