Wie die Wissenschaftler entdeckten, besitzt Wasser in Nanoröhren bislang unbekannte Aggregatszustände. Es bildet viereckige, fünfeckige und sechseckige röhrenförmige Eiskristalle. Zudem verschwindet in den Nanoröhren unter gewissen Bedingungen die wahrnehmbare Grenze zwischen flüssigem Wasser und festem Eis. Der feste und der flüssige Aggregatszustand von Wasser kann dann nicht mehr unterschieden werden.
In Nanoröhren legt Wasser bislang unbekannte Eigenschaften an den Tag. Das zeigen die Computer-Simulationen japanischer Wissenschaftler, die in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts Nature beschrieben werden.
Nanoröhren sind winzige Röhren aus Kohlenstoff-Atomen, die zum Beispiel als atomare Reagenzgläser verwendet werden können. Werden kleinste Mengen einer Substanz in solchen Nanoröhren eingeschlossen, so verhalten sich die Moleküle oft anders als in großen Mengen der gleichen Substanz.
Adam Bostanci





