Nach Auskunft des Bundesamts für Strahlenschutz gibt es derzeit keine wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse dafür, dass es bei Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte zu Gesundheitsschäden kommt. Die Strahlenschützer raten aber dennoch, Mobilfunksender vorsorglich nicht in der unmittelbaren Nähe von Schulen, Krankenhäusern oder Kindergärten aufzustellen.
Herkömmliche Fenster könnten nach Angaben der Kasseler Wissenschaftler mit einer modernen Wärmedämmverglasung das Eindringen der Strahlung vermindern. Für Dachfenster empfehlen die Wissenschaftler reflektierende Sonnenrollos. Türöffnungen sollten für eine optimale Abschirmung nicht auf Sendemasten ausgerichtet oder die Türen andernfalls metallisch beschichtet sein. Eine Abschirmung gegen Strahlung von außen sei nur dann wirkungsvoll, wenn sich die Hausbewohner im Inneren nicht den hochfrequenten Wellen eines schnurlosen Telefons nach dem modernen DECT-Standard aussetzten, betonten die Forscher.




