Durch weitere Verbesserungen wollen die Forscher ihre löchrigen Fasern in der Zukunft auch für optische Computer verwenden. Da durch die Löcher auch Flüssigkeiten teilweise eindringen können, durch die dann Licht scheint, können sie sich auch leistungsfähige Sensoren für Schadstoffuntersuchungen in Wasser vorstellen.
Mit winzigen Löchern in Glasfaser-Kabeln wollen britische Forscher der Southampton University größere Datenmengen zur gleichen Zeit leiten als bisher möglich. Die kleinen Bohrungen in den Seitenwänden der Faser sind dabei nur etwa ein Millionstel Meter (Mikrometer) klein.
Da sich die Größe der Löcher im gleichen Bereich bewegt wie die Wellenlänge des Daten leitenden Lichts, beeinflussen sie über ihre Position den Ausbreitungsweg des Lichts. Sehr verschiedene Strukturen innerhalb der Faser “sehen” so Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen. Kurze Wellenlängen finden sich so mehr in der Mitte der Faser, längere Lichtwellen breiten sich dagegen mehr im Randbereich aus. Durch diesen Trick lassen sich gleichzeitig verschiedene Wellenlängen mit unterschiedlichen Informationen während der gleichen Übertragungsmode leiten. Bisher wird in Glasfasern jeweils Licht von einer Wellenlänge verwendet.
Jan Oliver Löfken





