von HARTMUT NETZ
Wie die Fassade einem Gebäude zu einer klimapositiven Bilanz verhelfen kann, zeigt beispielhaft der Erweiterungsbau des Umweltbundesamts (UBA) in Dessau-Roßlau. Dreifach verglaste Fenster und eine Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen minimieren Wärmeverluste; knapp 830 Quadratmeter Solarmodule, montiert auf Dach und Fassade, erzeugen mehr Strom, als das Bürogebäude mit seinen 111 Arbeitsplätzen verbraucht. Die Fassadenmodule recken sich im 75-Grad-Winkel der Sonne entgegen, was die Strom-Ausbeute erhöht und zugleich der Fassade Charakter verleiht.





