von SUSANNE DONNER
Man dreht den Wasserhahn auf – und daraus tröpfelt es nur. Mit diesem Ärgernis wird man bislang allenfalls bei Bauarbeiten konfrontiert. In Brandenburg aber könnte den Bürgern bald genau das im Alltag drohen. Denn der brandenburgische Wasserversorger Strausberg-Erkner kündigte im April an, bei Knappheit künftig das Wasser zu rationieren: auf 37 Kubikmeter pro Person und Jahr – das entspricht 37.000 Litern. Die Tagesration wäre damit schon nach etwa 100 Litern aufgebraucht. Das würde für knapp zehn Minuten unter der Dusche reichen. Zurzeit beträgt der durchschnittliche Tagesverbrauch pro Person hierzulande 126 Liter.





