Ältere Menschen werden fast viermal häufiger verletzt, wenn sie die Straße an einem Zebrastreifen und nicht an einer Fußgängerampel überqueren, ergab die Studie. Sie sind vermutlich deshalb besonders gefährdet, da sie länger brauchen, um auf die andere Straßenseite zu gelangen, sagen die Wissenschaftler. Der Zebrastreifen wiege die Passanten zudem in falscher Sicherheit – Autofahrer halten eben nicht immer an. Hinzu komme, so Koepsell, dass Senioren häufig nicht in der Lage sind, sich mit einem Sprung an den sicheren Straßenrand zu retten.
Koepsell und seine Kollegen hoffen, dass Verkehrsplaner die Ergebnisse in die Planung neuer Fußgängerüberwege einbeziehen.





