Abends ein heisses Bad einlassen und dabei TV-Serien oder Nachrichten anschauen – das wäre für viele die perfekte Erholung nach dem Alltags-Stress. Mit dem Mini-TV-Gerät SY-21 von Casio kann dieser Wunsch in Erfüllung gehen. Denn der tragbare Mini-Fernseher ist gegen Spritzwasser geschützt und lässt sich mit etwas Vorsicht mit an die Wanne nehmen.
Der kompakte Fernseher ist mit einem Gewicht von 290 Gramm (ohne Batterien) ausgesprochen leicht und lässt sich bequem in einer Hand halten. Allerdings hat er nur einen 2,3 Zoll (rund 6 Zentimeter) großen Bildschirm – was das Fernsehen etwas mühselig macht. Das farbige Display besteht aus einer Flüssigkristallanzeige mit hoher Auflösung. Dennoch ist es schwierig, darauf ein richtig scharfes Bild hinzubekommen.
Beim TV-Empfang hat man die Wahl zwischen zwei Bandbereichen: VHF und UHF. Doch die Empfangsqualität ist oft nicht die Beste. Ist man etwas weiter vom nächsten Fernsehsender entfernt, befindet man sich in einem Gebäude aus Stahlbeton oder auf einem Berg, kommen die Programme sogar sehr schlecht und instabil an. Auch in Kellergeschossen lohnt es sich kaum, den tragbaren Mini-TV anzuschalten.
Ansonsten aber macht der mobile TV-Genuss richtig Spaß. Der Fernseher kann an ein Netzgerät angeschlossen oder mit Batterien betrieben werden. Die machen das Gerät etwa fünf Stunden lang tauglich für Pool oder Strand. Die Handhabung des SY-21 ist kinderleicht. Um einen Sender zu empfangen, muss zunächst die Antenne ausgezogen werden, danach schaltet man eine simple Drehscheibe auf VHF oder UHF. Mit der Tuning-Taste wird schließlich der gewünschte Sender gesucht – und schon kann man gemütlich fernsehen. Der rund 150 Euro teure Mini-TV besitzt sogar einen Videoanschluss und eine Buchse für Kopfhörer.
Beim Umgang mit Wasser sollte man allerdings auf jeden Fall aufpassen. Denn der Fernseh-Winzling ist nur gegen einzelne Tropfen geschützt und nicht vollkommen wasserdicht. Wenn er zu feucht wird, sollte er daher besser mit einem trockenen Tuch abgewischt werden, um zu verhindern, dass die Elektronik trotz der Gummidichtungen am Gehäuse baden geht.
Cynthia Mouchbahani





