Die Stromquelle sind drei unterschiedlich große piezokeramische Plättchen. Sie erzeugen elektrischen Strom, wenn ihre Form verändert wird. Das sanfte Schaukeln eines Schiffes oder das Geruckel eines Lkw bringt – je nach Rüttel-Frequenz – mindestens eines der Plättchen zum Schwingen. Dadurch entsteht ein unregelmäßiger Wechselstrom.
Die Studenten entwickelten einen ausgeklügelten Mikrokontroller, mit dem sie die Schaltung steuern. Mithilfe eines Gleichrichters wandeln sie den Wechselstrom in Gleichstrom um, mit dem ein kleiner Kondensator aufgeladen wird. Sobald dort eine bestimmte Spannung überschritten ist, wird ein größerer Kondensator angesteuert, mit dessen Hilfe dann die Batterie aufgeladen wird. Der Mikrokontroller erkennt unter anderem, welches der Plättchen gerade am meisten Strom produziert und steuert dieses an.
Die Ladestation erzeugt zwar nur winzige Strommengen – dem Team zufolge würde es 40 Tage dauern, um eine Batterie komplett aufzuladen. “Das ist aber gar nicht nötig”, sagt Elektrontechnik-Student Kyle Zukowski. “Die Batterien sind am Anfang ja voll. Wir müssen nur genug Strom produzieren, um sie wieder nachzuladen.”




