von THOMAS BRANDSTETTER
Bei der Kommunikation hat Licht seine Überlegenheit bereits bewiesen. Lichtsignale in Glasfasern übertragen Daten um ein Vielfaches schneller als Elektronen in Kupferleitungen und ermöglichen so eine wesentlich effizientere Übertragung von Informationen. Nun könnte eine ähnliche Entwicklung bei der Verarbeitung der Daten bevorstehen – durch Computer, die dazu statt elektrischer Ladungen Lichtpulse nutzen. Denn die Leistungsfähigkeit des bisherigen Dreamteams aus Elektronen und Transistoren scheint allmählich ausgereizt zu sein. Die Möglichkeiten, herkömmliche Mikrochips weiter zu miniaturisieren und sie dadurch schneller und leistungsfähiger zu machen, wird immer aufwendiger (siehe Artikel ab Seite 14, „Totgesagte leben länger“).





