Zeitweise unbenutzte und trotzdem eingeschaltete Elektrogeräte verbrauchen in Deutschland rund 20 Milliarden Kilowattstunden im Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des Bonner Umweltministeriums und des Umweltbundesamtes. Demnach werden in Haushalten und Büros mindestens elf Prozent des Stroms durch Leerlauf von Elektrogeräten verbraucht.
Um diese 20 Milliarden Kilowattstunden zu erzeugen, sind zwei Großkraftwerke erforderlich. Der damit verbundene Ausstoß von CO2 lasse sich durch geeignete Technik und kritisches Käuferverhalten in den nächsten zehn Jahren um 43 Prozent verringern, erklärt die Studie.
Rüdiger Vaas





