Was unsichtbar ist, ist dennoch messbar
Jeder ist tagtäglich elektromagnetischen Strahlungen ausgesetzt: zu Hause, in der Arbeit, im Restaurant, im Bus, überall. Erste Symptome können Kopfschmerzen und Müdigkeit sein. Kommen noch weitere Beschwerden, wie unruhiger Schlaf, hinzu, ist es an der Zeit, die Quellen für die Strahlung zu suchen. Denn sie beeinflusst die Zellen im gesamten Körper. Schlimmstenfalls können dadurch Tumore entstehen. Viele unterschätzen diese Gefahr.
Damit es nicht zu ernsthaften Erkrankungen kommt, ist es notwendig, die Ursachen zu finden und die Strahlenbelastung zu messen. Einfache, handelsübliche Geräte sind häufig die Quelle, wie Radiowecker, Babyfon, Smartphone, Mehrfachsteckdosen, Infrarotheizung, schnurlose Telefone, WLAN-Hotspot und -Router oder das Smart-TV. Um die kaum wahrnehmbare Strahlenbelastung messen zu können, sind spezielle Messgeräte erforderlich, wie sie beispielweise die IBES-Stiftung – Leben ohne Elektrosmog empfiehlt.
Sie helfen dabei, unerkannte Probleme aufzudecken und tragen zu mehr Lebensqualität bei. Wer sich ein eigenes Gerät anschafft, hat zwar zunächst Kosten, aber einmalig. Die Alternative für die Messung wäre die Beauftragung eines Baubiologen, der alleine für die Anfahrt schon Geld verlangt. Mit dem Messgerät lassen sich neu gekaufte Elektrogeräte prüfen, ob sie viel Strahlung aussenden. Mit einem eigenen Gerät kann jeder in seiner Wohnung herausfinden, welcher Raum die geringste Strahlenbelastung hat und damit am besten als Schlafzimmer geeignet ist.
Welche Auswirkungen spüren die Menschen?
Die verschiedenen elektromagnetischen Felder haben verschiedene physikalische Eigenschaften. Das hat zur Folge, dass jedes Feld den Menschen anders beeinflusst. Die Auswirkungen sind noch lange nicht alle bekannt und ausreichend erforscht. Doch einige Punkte lassen sich schon heute mit Sicherheit sagen.
Die niederfrequenten Felder beeinflussen den menschlichen Organismus. Sinnes-, Muskel- und Nervenzellen verändern sich. Bis zu einem bestimmten Schwellenwert ist der Organismus tolerant gegenüber der Strahlung. Zu hohe Werte, die über bestimmten Grenzwerten liegen, können Körperfunktionen stören. Hochfrequente Felder erzeugen Wärme im Körper, die zu Gewebeschäden führen, wenn sie eine gewisse Strahlungsintensität überschreiten. Diese Erkenntnisse haben dazu geführt, dass es mittlerweile Grenzwerte für Elektrosmog gibt.





