Tragbare Elektronik liegt im Trend: Schon seit einigen Jahren experimentieren Forschende mit Sensoren, die wie ein Pflaster direkt auf die Haut aufgeklebt werden. Sie können beispielsweise die Körpertemperatur messen, uns vor Austrocknung warnen oder den Schweiß chemisch analysieren. Auch als Alkoholtest oder Blutzuckerwächter können einige dieser elektronischen Pflaster fungieren. Die Anforderungen an eine solche “elektrische Haut” sind allerdings hoch: Sie muss möglichst dehnbar und biegsam sein, um den Bewegungen des Trägers folgen zu können, ohne dass die Haut gereizt wird. Zudem sollten solche Sensorpflaster Feuchtigkeit und Schweiß standhalten können, gleichzeitig aber nicht selbst zur Brutstätte für Keime werden. Und schließlich müssen Elektronik und Sensoren sowohl sensitiv und hochauflösend sein als auch möglichst energieeffizient. Bisher gibt es nur wenige “E-Skins”, die diese Herausforderungen meistern.





