Ein bis zwei Kilogramm der Steine würden ausreichen, um zwanzig Liter stark Arsen haltiges Wasser zu reinigen, schreiben die Lois Ongley vom Umweltzentrum in Lewiston und Aurora Armienta von der Freien Universität Mexiko. Dazu müsste das Wasser einen Tag lang mit den Steinen geschüttelt werden.
Die Entgiftungsmethode eigne sich insbesondere für die arme Bevölkerung in der Region Zimapán in Mexiko. Die Menschen dort leiden teilweise unter Arsenwerten im Grundwasser, die die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation WHO um das 100-fache überschreiten. Teure Entgiftungsanlagen kann sich die Bevölkerung in Zimapán jedoch nicht leisten. Die Steine vom nahen Soyatal-Gebirge dagegen sind leicht zu beschaffen. Die Forscher warnen aber, dass vor der Anwendung erst noch weitere Versuche die Sicherheit der Methode zeigen müssten.





