Einen Fotoapparat, den man nur in die Luft werfen muss, um ein Panoramabild zu erhalten, haben Forscher um Jonas Pfeil von der Technischen Universität Berlin entwickelt. Der Prototyp des Geräts ähnelt einem Fußball aus Schaumstoff. Aber der hat es in sich: In den Ball sind rundum 36 kleine Digitalkameras mit einer Auflösung von zwei Megapixeln installiert. Wird er hochgeworfen, lösen die Kameras am höchsten Punkt der Flugbahn gleichzeitig aus. Dafür sorgt ein integrierter Beschleunigungssensor. Die geschossenen Fotos können danach einfach per USB auf den Computer übertragen werden.
Ziel ist es, den Fotoapparat handlicher zu machen – er soll etwa so groß wie ein Tennisball werden. Pfeil meint, dass er dann für rund 100 Euro auf den Markt kommen wird. Das Patent ist bereits angemeldet.





