Das Matheon ist ein Verbund von fünf Institutionen. Beteiligt sind die drei Berliner Universitäten (TU, FU, Humboldt), das Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik sowie das Zuse-Institut Berlin. Gegründet wurde das Matheon 2002 als eines von mittlerweile sechs Forschungszentren der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Mission: Es soll neue Mathematik für Schlüsseltechnologien entwickeln und dadurch Wirtschaft, Medizin und Wissenschaft unterstützen.
Das Jahresbudget liegt bei rund 16 Millionen Euro – knapp 6 Millionen kommen von der DFG, 3,5 Millionen von den beteiligten Institutionen, und 6,5 Millionen fließen als Drittmittel ein. Derzeit arbeiten 45 Professoren und 9 Nachwuchsgruppen in dem Verbund, dazu kommen diverse Projektstellen. Wenn die DFG-Förderung 2014 ausläuft, soll das Matheon als Vorbild für ähnliche Verbundprojekte bestehen bleiben.





