Beispielsweise würde das Bild beim Fotografieren eines nassen Hundes mit dem entsprechenden Geruch “Nasser Hund” kombiniert. Ein spezieller Drucker versieht die Fotos dann mit der richtigen Mischung an Duftstoffen, so dass das Aufschlagen des Fotoalbums in Zukunft zu einem olfaktorischen Erlebnis werden könnte.
Zum ersten Mal steht die Möglichkeit in Aussicht, Erinnerungsfotos mit dem passenden Geruch zu versehen. Die amerikanische Firma Hewlett-Packard hat ein Patent für eine Kamera angemeldet, die Gerüche mit Bildern verbinden soll. Das berichtet das britische Wissenschaftsmagazin “New Scientist” (Ausgabe vom 9.4., S. 19).
Oft rufen Gerüche mehr Erinnerungen hervor, als es Bilder können, etwa der typische Geruchscocktail großer Markthallen oder eine laue Frühlingsbrise. Zwei Möglichkeiten, derartige Erinnerungsfluten auszulösen, haben die Wissenschaftler von Hewlett Packard vorgeschlagen: Eine teurere Variante besteht in der direkten Aufnahme von Gerüchen über eine Miniatur-Gaschromatographie-Anlage, welche die chemische Zusammensetzung der Luft und damit des Duftes analysieren kann. Eine etwas günstigere Idee beruht darauf, eine möglichst universelle Bibliothek von Gerüchen anzulegen, aus welcher der jeweils passendste Duft ausgewählt und mit dem Bild verknüpft werden kann.
ddp/bdw – Stefanie Offermann





