Im Zeitalter von Smartphones und Tablet-PCs sind die sogenannten Apps nicht mehr wegzudenken. Diese kleinen, meist kostenpflichtigen Programme ermöglichen auf den mobilen Geräten via Internet die verschiedensten Anwendungen – über Spiele bis hin zum Lesen von Zeitungen oder Magazinen. Dass mit Apps auch Schindluder getrieben werden kann, zeigt jetzt ein Fall aus den USA.
Die beiden Unternehmen DermApps und Acne Pwner haben Apps gegen Akne angeboten. Werden sie aktiviert, strahlt das Display in speziellem Rot- und Blaulicht. Die Werbung verspricht, dass bereits wenige Minuten am Tag genügen, um die Pickel quasi wegzustrahlen. Dabei beriefen sich DermApps und Acne Pwner auf eine Studie, nach der die Bakterien, die Akne auslösen, durch rotes und blaues Licht abgetötet werden. Verschwiegen wurde aber, dass laut der Untersuchung zusätzlich spezielle Cremes aufgetragen werden müssen.
Jetzt hat die US-Bundeshandelskommission (FTC) das unseriöse Geschäftsgebaren verboten. Allerdings erst reichlich spät, denn knapp 15 000 gutgläubige Anwender haben sich schon die Apps zum Preis von 99 Cent beziehungsweise 1,99 Dollar heruntergeladen.





