von HARTMUT NETZ
Pünktlich zum meteorologischen Winterbeginn Anfang Dezember wurde es grimmig kalt in Deutschland. Ein mächtiges Hochdruckgebiet über Europa blockierte warme Atlantikluft und ließ Kaltluft aus Ost nach West strömen. Eine Wetterlage, die mit Kälte, Windstille und grauem Wolkenbrei in den Niederungen für die erste kalte Dunkelflaute der Wintersaison 2022/23 sorgte. Und während Frost, Schnee und Eis in vielen Teilen des Landes die Menschen auf eine weiße Weihnacht hoffen ließen, wuchs bei den Energieversorgern die Unruhe. Eine Dunkelflaute kann theoretisch mehrere Tage oder gar Wochen dauern. Je länger sie anhält, desto größer ist die Gefahr, dass das Stromnetz kollabiert und die Lichter ausgehen.





