Fehlerfreie Messungen?
Aber so weit war es beileibe noch nicht, als der deutsche Forscher und sein Kompagnon an ihrer experimentellen Anlage bastelten, justierten, optimierten und schließlich jubilierten: Geschafft! Schon andere hatten sich vor ihnen an einer Vorrichtung dieses Typs versucht. Was den beiden nun zu einem wirklichen Qualitätssprung verholfen hatte, war das kritische Augenmerk auf den Faktor „Umgebungstemperatur”. Es war entscheidend, die Anlage vor deren Schwankungen zu schützen. Das verhalf der Vorrichtung zu bislang unerreichter Ganggenauigkeit.
Aber damit gingen neue Probleme los. Die beiden Entwickler machten sich gründlich unbeliebt, als sie vier Jahre nach Projektbeginn – inzwischen hatten sie vier derartige Zeitmessanlagen gebaut – eine ungeheuerlich klingende Behauptung aufstellten. Denn sie lehnten es ab, jahreszeitlich auftretende Gangänderungen an ihren Anlagen – ermittelt durch Vergleiche mit der astronomischen Tageslänge – auf Messfehler ihrerseits zurückzuführen. Sie behaupteten stattdessen steif und fest, aus ihren Messungen schließen zu können: Die Erde geht falsch. Frechheit, oder?
Wie heißt derjenige der beiden Entdecker, der den deutlich längeren Nachnamen hat?
Die Auflösung dazu erfahren Sie hier.





