Der Chemiker Stefan Kaskel hat zur Förderung seiner Forschungen den mit 650 000 Euro dotierten Nachwuchspreis „ Nanotechnologie” der Bundesregierung erhalten. Der 35-jährige Professor für Anorganische Chemie an der Technischen Universität Dresden arbeitet an Methoden, um transparente Kunststoffe durch anorganische Nanopartikel zu verbessern. Die Eigenschaften von Polymermaterialien verändern sich, wenn man ihnen kleinste Partikel etwa von Zinksulfid oder Magnesiumoxid zusetzt. Dadurch ist es zum Beispiel möglich, Plexiglas gleichzeitig flexibel und stabil zu gestalten. Dabei wird der Kunststoff allerdings undurchsichtig. Dieses Problem will der Dresdener Wissenschaftler lösen. Wie er bereits herausgefunden hat, müssen die Partikel dem Polymer getrennt zugesetzt werden und dürfen nicht größer sein als ein millionstel Millimeter. Kaskel hofft, dass seine Forschung in der optischen Datenspeicherung Anwendungen finden wird.





