E-Mails haben keinen Briefumschlag
Als die E-Mail (electronic mail = elektronischer Brief) erfunden wurde, ging es vorrangig darum, digitale Kommunikationskanäle zu entwickeln. Der Datenschutz stand damals noch nicht oben auf der Agenda. Entsprechend wurden die grundlegenden Protokolle, die für den Versand eine E-Mail erforderlich sind, nicht dahingehend entwickelt, dass sie einen größtmöglichen Datenschutz bieten. Jetzt, wo sich die E-Mail verbreitet hat und zu einem der wichtigsten Kommunikationsmittel in der digitalen Welt geworden ist, muss daher über einen intensiveren Datenschutz nachgedacht werden. Eine Option besteht in einem VPN Download, um die eigenen Daten anonym und verschlüsselt zu übertragen.
Wer eine E-Mail als Brief versteht, hat häufig einen Umschlag vor Augen, der mit der Post verschickt werden kann. Dieses Bild trifft nicht vollständig zu. Vielmehr ähnelt eine E-Mail einer Postkarte, die ohne einen Briefumschlag verschickt wird. Grundsätzlich ist es somit möglich, dass während des Versandprozesses mitgelesen wird, was auf der Postkarte steht. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, um eine E-Mail abzusichern und – um im Bild zu bleiben – in einen Umschlag zu packen.
Eine E-Mail durchläuft verschiedene Server
Zwischen dem Sender und Empfänger einer E-Mail besteht kein direkter Kontakt. Das bedeutet, dass eine versendete E-Mail nicht direkt vom Rechner des Senders an den Versender geschickt werden kann. Stattdessen wird die E-Mail zunächst an den gewählten Service Provider weitergeleitet. Wer ein Gmail-Konto nutzt, hat sich beispielsweise Google als Provider ausgesucht. Nachdem einige Prüfschritte von dem Provider durchgeführt wurden (siehe unten) wird die Mail an den Empfänger weitergeleitet.
Hierbei ist es durchaus möglich, dass der Empfänger einen anderen Provider nutzt als der Sender. Der Übermittlungsvorgang findet trotzdem problemlos statt. Allerdings kann es passieren, dass nicht nur die Server der beiden Provider während des Übermittlungsprozesses angesteuert werden. Stattdessen ist es so, dass eine E-Mail während des Versands durch das Internet geschickt wird und hierbei unterschiedliche Server durchquert. Sobald sie beim Provider des Empfängers angekommen ist, kann dieser sie herunterladen.
Während des Sendevorgangs wird die E-Mail überprüft
Die einzelnen Provider nutzen Software-Roboter, um die versendeten beziehungsweise empfangenen E-Mails zu prüfen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass keine Schadsoftware mit der E-Mail verschickt wurde. Wird die Mail als sicher eingestuft, kann sie vom Empfänger problemlos heruntergeladen werden. Sollte allerdings ein Virus oder eine andere Malware entdeckt werden, wird eine Sicherheitswarnung ausgegeben und vom Download der E-Mail abgeraten.





