von KATJA MARIA ENGEL
Kurz nur, mitten im Ukrainekrieg, wurde die Internationale Raumstation (ISS) – eigentlich ein Sinnbild für eine friedliche Zusammenarbeit – zur Waffe erklärt. Doch es war eher ein Säbelrasseln als eine echte Gefahr, als der damalige Chef der russischen Raumfahrtorganisation Roskosmos, Dimitri Rosogin, Anfang 2022 drohte, die Station unkontrolliert auf die Erde stürzen zu lassen. Wenn es weiter Sanktionen gegen Russland gebe, so die Warnung aus Moskau, seien die Tage des mehr als 400 Tonnen schweren Raumfluggeräts im All gezählt. Rogosin veröffentlichte dazu gleich noch eine Weltkarte, auf der die Orte auf der Erde eingezeichnet waren, an denen die ISS bei einem Absturz aufprallen könnte.





