Drei Gitter mit winzigen regelmäßigen Strukturen sind die Hauptbestandteile der Phasenkontrast-Röntgentechnologie. Das erste Gitter sitzt vor der Röntgenröhre. Es soll deren Licht so „ bändigen”, dass die Strahlen phasengleich und parallel verlaufen, also kohärent sind. Das so präparierte Röntgenlicht durchleuchtet ein Objekt, an dessen Strukturen es gestreut wird. Hinter dem Objekt steht das zweite Gitter, das die gestreuten Strahlen in zwei Teilstrahlen zerlegt, die sich überlagern. Dabei entsteht ein Interferenzmuster aus Bereichen höherer und geringerer Intensität, das ein drittes Gitter sichtbar macht. Ein digitaler Bilddetektor erfasst die dreidimensionale Aufnahme des Objekts.





