von TIM SCHRÖDER
Die „Watertruck XIII“ ist ganz allein unterwegs. Schnurgerade zieht der stahlblaue Schubkahn seine Bahn im Gent-Ostende-Kanal in Belgien. Das Schiff ist menschenleer. Kein Kapitän, kein Arbeiter ist an Bord, niemand, der Ausguck hält. Doch vorn über der Schiffsschnauze dreht sich wie der Kopf eines Insekts mit zwei großen Augen eine Kamera. Sie hat den Kanal im Blick. Sie schaut nach Hindernissen und tastet – Kameraschwenk nach links, Schwenk nach rechts – das Ufer ab.





