In Zeiten allgemeiner Sparsamkeit könnte diese Erfindung die Finanzminister der Europäischen Union begeistern: Eine Brieftasche, die verhindert, dass man zu viel Geld ausgibt. Entwickelt wurde sie von Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) im amerikanischen Cambridge. Das Team um John Kestner verbindet die Geldbörse per Bluetooth mit dem Handy ihres Besitzers. Das Mobiltelefon überwacht dann online dessen Kontodaten. Der Clou: Je weniger Geld auf dem Konto ist, desto schwieriger wird es, die Brieftasche zu öffnen. Dafür sorgt ein intelligentes Scharnier. Bei einem vorher einstellbaren Limit macht es völlig dicht – nichts geht mehr.
Die Wissenschaftler haben noch zwei weitere Geldbeutel-Modelle entwickelt, die „mitdenken”: Eines vibriert, wenn Transaktionen auf dem Konto durchgeführt werden. Das andere bläht sich je nach Kontostand auf oder wird dünner. Wer viel Geld hat, kann also mit einer dicken Brieftasche protzen, scherzen die Forscher.





