Simples System mit großen Wirkung: Zwei in die Abgasanlage des Fahrzeugs integrierte Mikrofone messen ständig die Auspuffgeräusche (große Grafik unten). Eine elektronische Steuereinheit analysiert die Messdaten: Sie ermittelt, welche Intensität der Krach bei unterschiedlichen Frequenzen hat. Zwei in den Endtöpfen des Auspuffs angebrachte robuste Lautsprecher werden von der Elektronik so angesteuert, dass sie identische Schallwellen aussenden – allerdings mit entgegengesetzter Phase. Die Folge: Schall und Gegenschall löschen sich aus (links oben). Während in der Theorie eine vollständige Auslöschung möglich ist, schaffen das die Ingenieure in der Praxis nicht. Allerdings: Die Lautstärke des Auspufflärms verringert sich auf die Hälfte bis ein Viertel. Indem sie das Dröhnen nur bei bestimmten Frequenzen ausschalten, bei anderen Frequenzen jedoch unbeeinflusst lassen oder sogar noch verstärken, können die Techniker dem Fahrzeug gezielt einen bestimmten Sound verleihen (rechts oben).





