Schaut man nur kurz hin, könnte man den Roboter Repliee Q1 für eine hübsche junge Frau halten – so menschenähnlich sieht der Prototyp eines Androiden aus, den japanische Forscher der Universität Osaka um Hiroshi Ishiguro entwickelt haben. Repliee Q1 ahmt die Bewegungen einer Frau beinahe lebensecht nach. Dazu wurden allein in den Oberkörper der künstlichen Lady 31 verschiedene Gelenkverbindungen eingebaut. Die Roboterin kann zudem mit den Augen blinzeln und gaukelt einem durch regelmäßiges Heben und Senken des Brustkorbs sogar vor, dass sie atmet. Angetrieben wird die Androidin von externen Luftkompressoren, die es ihr ermöglichen, weiche und fließende Bewegungen auszuführen. Die „Haut” von Repliee Q1 besteht aus Silikon, was den menschenähnlichen Eindruck verstärkt. In die Augenbrauen, Wangen, Schultern, Arme und Hände bauten die Wissenschaftler hoch empfindliche Sensoren ein. Diese registrieren Berührungen verschiedener Stärke und lassen das Kunstwesen entsprechend reagieren: Es verzieht ärgerlich das Gesicht, zuckt zusammen oder macht wilde Abwehrbewegungen.





