Zwischen Bequemlichkeit und Schutz
In der Digitalisierung sind die beiden Themen Komfort und Sicherheit auf gegensätzliche Weise miteinander verbunden:
Viele Geräte und Softwares, die für Privatanwender konzipiert wurden, sind, wenigstens im Default- Zustand, stärker auf Komfort als auf Sicherheit ausgelegt. Oftmals lassen sich die Einstellungen zwar in Richtung größerer Sicherheit verschieben, vielfach kommt es dabei jedoch auf den User an. Im Fokus steht dabei nicht nur das individuelle Sicherheitsbewusstsein, sondern auch die Bereitschaft, auf etwas Komfort zu verzichten und sich möglicherweise tiefer in eine unbekannte Digital-Thematik einzuarbeiten.

Die wichtigsten Grundprinzipien
Im Gegensatz zu dem, was viele Laien annehmen, sind die wenigsten Cyberkriminellen hochspezialisierte IT-Experten, die selbst engmaschige Schutzmechanismen überwinden können.
Tatsächlich sind es primär Gelegenheitstäter, die punktuell nach Schwachstellen suchen und diese gezielt ausnutzen. Einen interessanten Überblick über Täter-, Ziel- und Opferprofile bieten die exzellenten Lagebilder des BKA.
Das bedeutet für Verbraucherinnen und Verbraucher Folgendes:

Der Mensch ist bei praktisch allen Formen von Cybercrime das wichtigste Schlüsselelement. Daher hat jeder User es in der Hand, sein Leben sicherer zu gestalten – ohne digitale Teilhabe oder das letzte Quentchen Komfort zu verlieren.
Accounts und Passwörter
Accounts, also letztlich die Kombination aus einer E-Mail-Adresse oder einer Telefonnummer und einem Passwort, sind an sehr vielen Stellen notwendig. Das macht sie allein durch ihre Masse riskant.











