von TIM SCHRÖDER
Als Russland 2022 die Gashähne zudrehte, lagen die Nerven in Westeuropa blank. Bis zum Beginn des Ukrainekrieges hatte Deutschland mehr als die Hälfte seines Bedarfs mit Erdgas aus Russland gedeckt. In Österreich waren es sogar 80 Prozent. Nun war die Angst groß, dass im Winter 2022/2023 eine „Gasmangellage“ eintreten könnte, dass Industriebetriebe ihre Arbeit einstellen und die Menschen in ihren Häusern frieren müssten. Doch die Energiekrise blieb aus. Der Winter war vergleichsweise mild. Und auch der Appell an die Bürger und die Industrie, Erdgas zu sparen, half. Der Verbrauch sank im Vergleich zum Vorjahr um immerhin 14 Prozent.





