Die Wahl meint dabei zweierlei: Die Entscheidung für ein Piercing überhaupt und die Entscheidung für die gewünschte Körperstelle und das jeweilige Piercing-Studio in Berlin. Das eine ist erforscht, das andere lässt sich an gewissen Kriterien festmachen.
Was sagt der Gang ins Piercing-Studio in Berlin über die eigene Identität aus?
Eine Übersichtsarbeit im Fachjournal Body Image ordnete 2007 die Motive für Tattoos und Piercings in Kategorien. Ganz vorn stehen die Verschönerung des Körpers und der Ausdruck von Individualität.
Unter Schülern und Studierenden kam die Ästhetik ebenfalls vor dem Wunsch, etwas Persönliches und Einzigartiges zu zeigen. Der Körper wird in dieser Deutung zum sichtbaren Vertreter des innersten Selbst.
Ob das Piercing eher ein Modeaccessoire ist oder Träger einer tieferen Bedeutung, diskutiert die Forschung weiterhin. Die Entscheidung für ein Piercing-Studio in Berlin hängt nicht daran. Beide Deutungen ändern nichts an den führenden Motiven.
Welche Rolle spielen Freunde und Vorbilder auf dem Weg ins Piercing-Studio in Berlin?
Das gängige Bild kennt den Gruppendruck. Der Freundeskreis trägt Schmuck im Gesicht, also zieht man nach. Die Motivforschung stützt dieses Bild nicht, Nachahmung und Rebellion zählten bei Studierenden kaum zu den Gründen.
Der Weg ins Piercing-Studio in Berlin ist eher eine Entscheidung für sich selbst als eine gegen die Eltern. Vorbilder aus Musik, Sport oder dem Umfeld können den Anstoß geben, welche Körperstelle infrage kommt. Das Motiv dahinter bleibt das eigene Erscheinungsbild.
In welchen Lebensphasen führt der Wunsch besonders oft ins Piercing-Studio in Berlin?
Junge Erwachsene stellen die größte Gruppe. In Deutschland fanden sich die höchsten Raten an Körpermodifikationen in dieser Altersgruppe, als 2006 zuletzt repräsentativ nachgemessen wurde. Frauen trugen dabei deutlich häufiger ein Piercing.





