von MICHAEL VOGEL
Als es endlich auffiel, war es schon zu spät. Rund 18.000 Einrichtungen hatten sich 2020 über ein Update ein raffiniertes Schadprogramm in ihre internen IT-Netze geholt, besonders in den USA. Betroffen waren dort das Handels-, Finanz-, Heimatschutz-, Energie- und Landwirtschaftsministerium sowie namhafte IT-Unternehmen wie Microsoft, Nvidia und Cisco. Durch das Schadprogramm hatten die Täter umfassende Zugriffsrechte auf die infiltrierten Systeme, konnten E-Mails und andere Daten einsehen. Der sogenannte Solarwinds-Hack gilt als der bislang größte Computerspionagefall der Geschichte.





