Eine Unternehmenssprecherin der australischen Biotechnologie-Firma ES Cell International sagte in Melbourne, die Einfuhr einer Probe stehe “in den nächsten Wochen” bevor. Die Hochschule teilte mit, es gebe lediglich Planungen, aber noch keine konkrete Projektphase. In dem Bericht der “FAZ” (Donnerstag) heißt es, die Zellen kämen aus Singapur, wo sie aus überzähligen Embryonen nach künstlichen Befruchtungen gewonnen worden seien. Bislang waren nur Pläne des Bonner Gehirnforschers Oliver Brüstle zum Import embryonaler Stammzellen bekannt.
Däubler-Gmelin sagte im DeutschlandRadio Berlin, man müsse den Unterschied zwischen embryonalen Stammzellen und Embryonen sehen. Die aus Embryonen gewonnenen Stammzellen könnten selbst “nicht mehr die Anlagen zum Menschen haben”. Im Mittelpunkt der gegenwärtigen Diskussion stehe die Frage, ob es einen verfassungsrechtlichen Beginn des werdenden menschlichen Lebens gebe. “Das wird man genau prüfen müssen, weil es hier auch andere Auffassungen von Politikern und Verfassungsrechtlern gibt”, sagte die Ministerin.




