Gesundheit & Medizin

Blauer Dunst

Im deutschen Nordosten ist der Raucheranteil am größten, wie die aktuelle Deutschlandkarte des Leibniz-Instituts für Länderkunde zeigt.

An den Folgen des Rauchens sterben hierzulande jährlich über 100 000 Menschen – ohne das Passivrauchen zu berücksichtigen. Die jährlichen Kosten durch Versorgung, Erwerbsunfähigkeit, Frühberentung und Tod werden auf über 20 Milliarden Euro geschätzt. Die gute Nachricht: In den letzten 10 Jahren ist der Anteil der Raucher in allen Bundesländern zurückgegangen, am meisten im Norden und dort vor allem in Mecklenburg-Vorpommern. Allerdings ist im Norden und Nordosten nach wie vor der Raucheranteil am größten. Lediglich in Sachsen-Anhalt ist er fast unverändert hoch geblieben. Am dünnsten ist der blaue Dunst über Bayern und Baden-Württemberg.

Mehr aus Gesundheit & Medizin

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Gesundheit & Medizin.

Alle Gesundheit & Medizin-Artikel
Haut von Männern und Frauen ist unterschiedlicher als gedacht
Gesundheit & Medizin

Haut von Männern und Frauen ist unterschiedlicher als gedacht

16. Oktober 2026

Überraschende Entdeckung: Unsere Haut reagiert geschlechtsspezifischer als gedacht – sie erneuert sich bei Frauen anders als bei Männern, wie eine Studie…

Eine Waffe gegen den Peitschenwurm
BDW PlusGesundheit & Medizin

Eine Waffe gegen den Peitschenwurm

15. Oktober 2026

Wurminfektionen sind weltweit verbreitet. Medikamente für betroffene Menschen gibt es nur wenige, da sich die Pharmaindustrie in diesem Bereich wenig Gewinne…

Dem Erreger einen Schritt voraus
BDW PlusGesundheit & Medizin

Dem Erreger einen Schritt voraus

15. Oktober 2026

Wie wir unsere natürlichen Schutzschilde pflegen, unser Immunsystem gesund halten und durch Impfungen vorsorgen.

Resistente Erreger: Wie sich MRSA in unseren Nieren einnistet
Gesundheit & Medizin

Resistente Erreger: Wie sich MRSA in unseren Nieren einnistet

14. Oktober 2026

In der Niere entgehen antibiotikaresistente Staphylococcus-aureus-Bakterien dem Immunsystem und können gefährliche Reservoirs bilden, zeigt eine Studie.

← Zurück zu Gesundheit & MedizinZur Startseite